Schwierige Hunde- und Menschenbegegnungen

Eine typische Situation, die wohl viele Hundebesitzer als belastend empfinden: Begegnungen mit anderen Hunden und/oder Menschen.

In diesem Fall ging es um einen etwas älteren Hund, der im Freilauf andere Spaziergänger mit oder ohne Hund anknurrte, anbellte und womöglich nach ihnen schnappte. Der Besitzerin war klar, dass das so nicht ging und bat in der Tierkommunikation darum, mit dem Hund zu vereinbaren, dass er entweder einen grossen Bogen um die anderen machen oder an der Leine Fuss gehen sollte. Der Hund war allerdings nicht wirklich bereit sich darauf einzulassen und die Situation besserte sich nicht wesentlich.

Es stellte sich die Frage, ob der Hund einfach stur ist, oder ob da womöglich noch etwas anderes mitspielt.

Ich nutzte Intuitive Art um die Frage zu beantworten, ob der Hund der Besitzerin womöglich etwas spiegelt. 

Und siehe da: BINGO! Die Zeichnung zeigt ganz deutlich, dass die Begegnung mit anderen Spaziergängern als äusserst unliebsame Störung aufgefasst wird. Wir sehen blaue Linien, die sich über das Blatt bewegen, und kurze gerundete schwarze Linien. Blau steht für Freiheit, Ruhe, Gedanken nachhängen  und schwarz für Verbundenheit, gegenseitige Aufmerksamkeit, Einheit. Mit anderen Worten die Frau ist glücklich mit sich und ihrem Hund unterwegs, hängt ihren Gedanken nach und geniesst die Ruhe. Die orangefarbene Schlangenlinie steht für die anderen Spaziergänger und wirkt wie ein Fremdkörper, der die Harmonie und Idylle zwischen Frau und Hund stört – fast als würde ein Blitz einschlagen. 

Die Besitzerin des Hundes war verblüfft wie akkurat die Zeichnung ihre Gefühle wiedergab. Damit wurde auch klar, warum der Hund reagiert wie er reagiert. Mit seiner Reaktion (Verbellen, Knurren, Schnappen) versucht der Hund den Frieden und die Idylle zu verteidigen, die er vorher mit seinem Frauchen hatte.

Als nächstes arbeiteten wir in einer Kombination aus Coaching und Energiearbeit daran die Einstellung der Besitzerin gegenüber Begegnungen auf ihren Spaziergängen zu ändern. Daraufhin zeichnete ich ein erneutes Intuitive Art Bild.

Das neue Bild zeigt wie sich die Energie verändert hat: weiche helle Farben, runde Formen und eine breite dunkelgraue Basislinie. Dunkelgrau steht für Dankbarkeit. Hellblau für Offenheit, hellgelb für Annehmen, gelb für Freude und goldgelb für Leichtigkeit, hellgrün für Erkenntnisse.

Anders als im oberen Bild, wo Frau und Hund – etwas überspritzt ausgedrückt – eine Ausstrahlung hatten von „Wehe dem, der unsere Idylle stört“,  sind sie jetzt im Einklang mit dem, was kommt: Dankbarkeit (für den gemeinsamen Spaziergang) bildet jetzt die Basis, Offenheit und Bereitschaft etwas Neues oder eine neue Begegnung in ihr Erleben zu integrieren und dabei Freude zu empfinden.

In dieser Grundhaltung bzw. Grundenergie hat der Hund keine Veranlassung mehr andere abzuwehren. 

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